Ein vielfältiger Garten ...

... ist nicht struppig und schlampig. 
... hat nicht nur viel Grünzeug und kleine Blüten.
... ist nicht schwer zu pflegen.

... ist Leben für alle - ein Wunder der Natur und jeder Besuch ein Erlebnis.

Ich stelle hier immer wieder Kombinationen und Möglichkeiten vor. In loser Reihenfolge, nur als Ideengeber. Nichts muss - alles kann. Und auch kleine erste Schritte sind für viele unserer kleinen Mitbewohner ein großer Schritt.

Wildbiene oder Honigbiene?

In diesem Fall eine Wildbiene. Im Streit um die Rechte von Wildbienen gibt es keine Gewinner, eher schon Verlierer. Und das sind beide: Die Wildbienen und die Honigbienen. Haben die Honigbienen noch einen Beschützer, den Imker, so müssen die Wildbienen allein zurecht kommen. Grund genug, auch für sie in die Bresche zu springen.

Lebensraum: Futter!

Natürlich ist es eine gute Idee, die Vielfalt an Pflanzen, im Wesentlichen Blühpflanzen, zu fördern. So ist für jede etwas dabei. Für jede Wildbiene? Vielleicht nicht für die Spezialisten unter ihnen, aber ein Anfang ist schon gemacht, wenn man eine gute Blühmischung statt einem monotonen Rasen hernimmt. Bis zur Eingewöhnung reicht dem Gärtner ja auch gerne erst einmal eine "wilde" Ecke für den Start. Eine gute Wahl ist die Veitshöchheimer Bienenweide, eine Saatmischung, die sich im süddeutschen Raum gut bewährt.

Das perfekte Duo

Kornblumen und Mohn - der Inbegriff der Feldränder von früher. Heute selten geworden, können wir das farblich perfekte Duo in unseren Garten holen. Zugegeben, der wilde Mohn ist etwas für Frühaufsteher, denn bereits mittags lässt er seine wunschschönen Seidenblätter fallen. Dafür erfreut uns die Kornblume mit immer neuen Blüten über viele Wochen. 
Und Mohn gibt es auch in vielen hübschen Kultur-Varianten.

Steingarten? Steinhaufen!

Fast nichts als Steine

Ein Anhänger voller Schotter, ein bisschen Erde, ein paar trockenresistente Pflanzen und fertig ist der Steinhaufen - äh, Steingarten.

Dufthügel

Heute blühen Lavendel und Heidenelken, Steinbrech und Wollziest dort. Neben Insekten gibt es Eidechsen und Blindschleichen.
Und irgendwann: Baby-Eidechsen im Garten! Einfach wunderschön. 

Futter!


Der wilde Majoran, auch Dost genannt, ist, einmal angekommen, ein verlässlicher Begleiter. Er belohnt durch den Besuch von zahllosen Schmetterlingen und Insekten aller Art. 
Und essen kann man ihn auch noch.